Krankheitsbild
Dauerhaft erhöhte aber auch stark schwankende Blutzuckerspiegel führen zu krankhaften Veränderungen an den großen und kleinen Blutadern. Alle diabetesbedingten Schäden sind Folgen der krankhaften Veränderungen, die sich an den Blutgefässen entwickeln. Diabetische Gefäßschäden können bei optimaler Blutzuckereinstellung vermieden oder doch zumindest ihre Entstehung hinausgezögert und verlangsamt werden. Wichtige Hinweise über die Qualität der Blutzuckereinstellung liefert der sogenannte „Langzeitzucker“, der Hba1c-Wert, den der Hausarzt oder Diabetesspezialist im Blut bestimmt. Er sollte möglichst Werte unter 7.0 aufweisen.
Jede Anstrengung zur Verbesserung der Blutzuckereinstellung, auch wenn es manchmal mühsam und entbehrungsreich ist, lohnt sich. Nachlässigkeit im Umgang mit der Diabeteseinstellung führt auf mittlere und lange Sicht unweigerlich zu nicht mehr zu reparierenden Schäden, nicht nur an den Augen, sondern auch an Füßen, Nieren, Herz und Gehirn. Die diabetische Netzhauterkrankung ist Folge von Schäden an den kleinen Adern der Netzhaut, der Microangiopathie. Zuerst verengen sich die kleinen Gefäße, werden unelastisch und verhärten schließlich. Die Wände der kleinen Blutäderchen werden porös und lassen Blut- und Blutbestandteile durchsickern, so dass die umgebende Netzhaut mit Flüssigkeit durchtränkt wird und anschwillt.
Durch die verengten und verhärteten kleinen Gefäße kann nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe zu den Netzhautzellen transportiert werden. Im Endstadium der Gefäßschäden verstopfen die kleinsten Blutäderchen vollständig, so dass kein Blut mehr hindurchfließen kann. Die lebenswichtige Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen bricht völlig zusammen, die unterversorgten Zellen sterben ab und ihre Funktion erlischt. Erst wenn das Zentrum der Netzhaut, die Macula, in den Krankheitsprozess mit einbezogen wird, bemerkt der Betroffene selbst eine Veränderung. Oft liegen dann schon weit fortgeschrittene Schäden der gesamten Netzhaut vor.
Zwei Formen der Netzhauterkrankung durch Diabetes kennen wir:
![]() | Diabetische Netzhauterkrankung: Am linken Bildrand der Sehnervenkopf mit den eintretenden großen Gefäßen, in der Mitte etwas dunkler das Netzhautzentrum, die Macula, zahlreiche große Blutungen, zahlreiche punktgroße rote Gefäßaussackungen (Mikroaneurysmen), im rechten oberen Bildteil und ganz unten weiße Punktgruppen, die Fettablagerungen/ausschüttungen (Fettexsudate) darstellen. Es ist mehr der periphere Anteil, in den Randgebieten betroffen. |
![]() | Diabetische Maculaerkrankung: Diabetische Maculaerkrankung mit hellen Fettausschwitzungen im Netzhautzentrum, zahlreichen Blutungen, in den Randbereichen grauorange Aufhellungen, die Lasernarben nach bereits erfolgter Lasertherapie entsprechen. |
Mit dem weiteren Fortschreiten der Erkrankung beginnt der letzte Abschnitt auf dem Weg zur diabetesbedingten Erblindung. Die sauerstoffarmen Gewebeteile senden biochemische Notsignale aus und fordern den Körper auf, durch Neubildung kleiner Blutadern ihre Sauerstoffversorgung und Ernährung wieder zu verbessern.
Diese neugebildeten Blutadern zeigen jedoch ein ungezügeltes Wachstum, sind minderwertig und undicht, leicht kommt es aus ihnen zu Einblutungen in den Glaskörper, das Sehvermögen geht verloren. Der sich über Monate hinziehende Abbau der Blutung führt zur Narbenbildung innerhalb des Glaskörpers. Diese Narbenstränge schrumpfen, üben Zug auf die Netzhaut aus mit nachfolgender Netzhautablösung und möglichen Erblindung des Auges.
Vorsorge/Früherkennung
Ausgewogene Ernährung, bei familiärer Disposition Konsultation beim Hausarzt/hausärztlichen Internisten, bei entsprechendem Verdacht besonders im Kindes-/Jugend-/jungen Erwachsenenalter auch beim Endokrinologen, Vorstellung beim Augenarzt zur Beurteilung des Augenstatus.
Untersuchungsmethoden
Augenärztliche Basisuntersuchung mit Bestimmung der Sehschärfe, Untersuchung der vorderen Augenabschnitte am Spaltlampenmikroskop, Inspektion Augenhintergrundes (unter medikamentöser Pupillenerweiterung, besser aber und für Verlaufskontrollen sinnvoller Bildgebung der Netzhaut durch Fotodokumentation/Ultraweitwinkel-Laser-Scanning-Ophthalmoskopie, Selbstzahlerleistung) jährlich. Objektive Refraktionsbestimmung.
Refraktionsbestimmung
Bedeutung der Sehschärfenbestimmung
Die Ermittlung der Korrektionsgläser zum Erzielen der bestmöglichen Sehschärfe ist außerordentlich wichtig nicht nur zur Brillenglasbestimmung sonder auch zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit des Auges und in gutachterlicher Hinsicht. Säuglinge und Kleinkinder können bei einem Brechkraftfehler (Refraktionsanomalie) erst mit einer passenden Brillenkorrektur ihre beste Sehfähigkeit entwickeln. Wird die rechtzeitige Korrektur versäumt, bleibt eine nicht beeinflussbare Sehschwäche lebenslang bestehen. Wird keine optimale Sehschärfe erreicht, muss zur Diagnose einer möglichen Krankheit nach der Ursache geforscht werden.
Bestimmung der erforderlichen Korrektur
Der Patient sitzt in einer vorgeschriebenen Entfernung vor einer Sehprobentafel. Entweder sind die Sehzeichen aufgedruckt oder werden mit einem Projektor auf dieser Tafel dargestellt: Zahlen, Kinderbilder, E-Haken, Landoltringe. Für gutachterliche Untersuchungen ist der Untersuchungsplatz nach DIN-58220 eingerichtet, um unter gleichen Bedingungen Sehschärfenergebnisse miteinander vergleichen zu können.
Zunächst prüft man die Sehschärfe ohne Prüfgläser. Dann schaut der Prüfling durch eine Messbrille oder einen Apparat, der die verschiedenen Gläser vor das zu untersuchende Auge schiebt (Phoropter). Durch Hinzufügen und Wiederentfernen von Messgläsern (Minus- oder Pluslinsen) wird die optimale Sehschärfe ermittelt. Das Abfragen des Seheindruckes während einer Sehschärfenprüfung ist nicht immer einfach und verlangt von beiden – vom „Prüfer“ und „Prüfling“ – eine hohe Konzentration. Schließlich soll an Hand der ermittelten Refraktionswerte eine Brille angefertigt werden, die „passen“ muss.
Bestimmung der Fehlsichtigkeit bei Kindern
Bei Kindern und nicht kommunikationsfähigen Menschen kann eine Sehschärfenbestimmung nicht im Wechselgespräch erfolgen. In diesen Fällen können nur apparativ ermittelte Werte verwendet werden.
Definition der Glasstärke
Die Wirkung eines Glases ist durch seine Brennweite bestimmt. Der Kehrwert der Brennweite – in Meter gemessenen – ist die Dioptrienzahl (= Stärke des Glases), z.B. die Brennweite einer Sammellinse beträgt ¼ m, d.h. der Kehrwert von ¼ ist 4. Die Linse hat also eine Brechkraft von 4 Dioptrien
Brennweite der Linse: 25 cm
Entspricht: ¼ m
Kehrwert: 4
Also Brechkraft: 4 Dioptrien
Spaltlampenuntersuchung


Das Spaltlampenmikroskop ist das wichtigste Untersuchungsgerät des Augenarztes. Mit ihm ist es möglich das Auge in hoher Vergrößerung stereoskopisch zu untersuchen. Der Patient legt dazu seinen Kopf auf die Kopfstütze vor der Spaltlampe, um störende Kopfbewegungen des Patienten zu vermeiden. Der Augenarzt kann über Schiebe- und Drehmechanismen das Spaltlampenmikroskop so vor den Augen seines Patienten positionieren, dass er ein scharfes Bild erhält. Mit niedrigen Vergrößerungsstufen (ca. 6-fach) werden die Lider und äußeren Augenabschnitte beobachtet. Zur Untersuchung der Bindehaut, der Hornhaut, des Tränenfilms, der Augenlinse, der vorderen Augenkammer und des Glaskörpers werden höhere Vergrößerungen benutzt (16 – 40-fach). So variabel die Vergrößerung ist, so variabel ist auch die Beleuchtung. In der Regel wird mit weißem Licht untersucht. Für spezielle Untersuchungen können Filter in den Strahlengang geschwenkt werden, so dass mit grünem und blauem Licht untersucht werden kann.
Die Form und der Durchmesser des beleuchteten Lichtstrahls kann verändert werden. Am häufigsten wird ein spaltförmiger Lichtstrahl verwendet (daher auch der Name Spaltlampe). Die Richtung des Beleuchtungsstrahls kann durch Schwenken der Lampe in allen Richtungen verändert werden. Durch Verwendung dieses spaltförmigen Strahlengangs können die transparenten optischen Medien sehr gut untersucht werden, also z. B. die Augenlinse, die Hornhaut usw..
Unter Zuhilfenahme von speziellen Lupen oder Kontaktgläsern lässt sich mit der Spaltlampe auch der Augenhintergrund stereoskopisch sehr genau untersuchen. Durch Einschwenken eines Augentonometers (Druckmessgerät) wird an der Spaltlampe der Augendruck schmerzfrei gemessen. Der Sitz und die Beweglichkeit von Kontaktlinsen wird ebenfalls an der Spaltlampe überprüft. Die meisten augenärztlichen Laser kommen mit der Spaltlampe zum Einsatz. Durch besondere Laseradapter wird das betreffende Laserlicht in den Lichtstrahlengang des Spaltlampenmikroskops eingeblendet und kann so unter exakter optischer Kontrolle angewandt werden.
Spaltlampenfotografie
Was der untersuchende Augenarzt mit seiner Spaltlampe sieht, kann auch fotografisch dokumentiert werden. Dazu muss über einen Strahlenteiler ein Fotoapparat angekoppelt werden. Heute werden oft Videokameras statt der herkömmlichen Fotoapparate verwendet. Die Spaltlampenfotografie ist eine individuelle Gesundheitsleistung, die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen (Selbstzahlerleistung).
Augenspiegelung (Ophthalmoskopie)


Die wichtigste Untersuchung zum Ausschluss eines Glaukoms ist die Beurteilung des Sehnervs durch eine Spiegelung des Augenhintergrundes. An der Austrittsstelle des Sehnervs zum Gehirn können charakteristische Glaukomveränderungen schon früh festgestellt werden.
Die Spiegelung des Augenhintergrundes wird vom Augenarzt vorgenommen. Sie dient der Erkennung von Veränderungen im Inneren des Auges, insbesondere von Veränderungen an Glaskörper, Sehnerv und Netzhaut. Das Auge wird mit einer hellen Lichtquelle ausgeleuchtet und das Augeninnere über Lupensysteme mit unterschiedlicher Vergrößerung untersucht. Die Untersuchung wird heute meist als indirekte Spiegelung mit einem Binokularophthalmoskop durchgeführt, ist schmerzfrei und dauert wenige Minuten. Je nach Fragestellung kann es erforderlich sein, die Pupillen mit Augentropfen vorübergehend zu erweitern. Sollte eine Kontaktglasuntersuchung erforderlich sein, wird die Augenoberfläche kurzzeitig mit Augentropfen betäubt. Nach einer Pupillenerweiterung ist das Sehvermögen vorübergehend herabgesetzt. In dieser Zeit darf kein Fahrzeug gelenkt werden.
Der Sehnervenbefund sollte heute durch eine Bildgebung dokumentiert werden.
Die Augenspiegelung mit Kamera oder als Video-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.
Laserscanning-Ophthalmoskopie (LSO)
Ein diagnostisches bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Augenhintergrundes. Diese Methode ermöglicht eine hochauflösende ultrastrukturelle Bildgebung der Netzhaut, ohne dass eine medikamentöse Pupillenerweiterung erforderlich ist. Wichtige Anbieter von LSO (mit Weitwinkel- bzw. Ultraweitwinkelbildgebung) sind z.B: Eidon, Zeiss-meditec (Clarus) und Optos. Hier sind einige wichtige Punkte zur Laserscanning-Netzhautuntersuchung am Beispiel des Optomap-Gerätes, die Geräte anderer Hersteller bieten ähnliche Leistungen:
Vorteile:
- Keine Pupillenerweiterung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden erfordert die SLO keine Pupillenerweiterung.
- Fahrtauglichkeit bleibt erhalten: Die Untersuchung beeinträchtigt nicht die Fahrtüchtigkeit.
- Kurze Untersuchungsdauer: Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.
- Geringste Fehlerquote: Optomap hat die geringste Fehlerquote bei der Erkennung von Netzhautveränderungen im Vergleich zu anderen Methoden.
- Ultra-Weitwinkel: Bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes können in einer einzigen Aufnahme betrachtet werden.
- Klinisch validiert: In über 1000 klinischen Studien wurde die Wirksamkeit des Optomap-Geräts bestätigt.
- Früherkennung: ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten oder Anomalien im hinteren Augenabschnitt.
Anwendungsgebiete:
- Diabetes mellitus: Erkennung von Netzhautveränderungen im Zusammenhang mit Diabetes.
- Arterieller Bluthochdruck: Auch Bluthochdruck kann am Auge sichtbar werden
- Kurzsichtigkeit (Myopie): nützlich für Myopie-Patienten.
- Medikamentöse Therapie: Bei Brustkrebs (Tamoxifen, Letrozol) oder rheumatoider Arthritis (Chloroquin).
- Kontrolle nach Netzhaut-Operationen oder Laserbehandlungen.
Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie spielt eine herausragende Rolle als diagnostisches Verfahren, zur Verlaufskontrolle und zur Therapieplanung. Bei Vorsorgeuntersuchungen kann frühzeitig festgestellt werden, ob Sie an einer Erkrankung der Netzhaut leiden, um rechtzeitig Maßnahmen zur Erhaltung Ihrer Sehkraft zu ergreifen. Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.
(letzte Aktualisierung 08-05-2026)



Macula-Schichtaufnahme (Optische Kohärenz-Tomographie OCT der Macula), Sehgrube/Stelle des schärfsten Sehens
Bei dieser Untersuchung kann die Stärke des um die Sehgrube (Macula) liegenden Ganglienzellkomplexes bestimmt werden. Im Rahmen einer Früherkennung/Vorsorge Selbstzahlerleistung, bei Verlaufskontrollen unter Therapie bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), diabetischem Macula-Ödem (DMÖ) oder Gefäßverschluss Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Behandlung/Operation
Behandlung Netzhauterkrankung bei Diabetes mellitus


- Blutzucker- und Blutdruckregulierung
- Fokale Laserkoagulation
- Pankoagulation
- intraokuläre Medikamentengabe
- Vitrektomie
Grundlage jeder Behandlung ist die bestmögliche Einstellung von Blutzuckerspiegel und Blutdruck.
Sind an der Netzhaut erst einmal Diabetesschäden aufgetreten, richten sich die Bemühungen darauf, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, um ein ausreichendes Sehvermögen zu erhalten. Die Behandlung der Netzhaut bei Diabetesschäden besteht zunächst in einer Lasertherapie. Sie stellt ein Therapieverfahren mit gesicherter Wirksamkeit dar. Medikamentöse Behandlungsverfahren (Tabletten) konnten bisher keinen eindeutigen Beweis von Wirksamkeit erbringen.
Bei der diabetischen Maculoapathie werden unter Umständen Medikamente wie Lucentis® oder ähnliche Substanzen ins Auge gegeben.Sollten diese nicht wirken, kommen Medikamententräger mit Cortison in Frage (z.B. Ozuderx®), die per Injektion in Auge gebracht werden.
Bei Befall nur einzelner Netzhautbereiche kommt eine „fokale Lasertherapie“ zum Einsatz. Hierbei werden gezielt einzelne undichte Zonen mit Flüssigkeitsansammlung durch Laserstrahlen vernarbt und ausgetrocknet. Kritische Veränderungen an kleinen Blutäderchen, sogenannte „Microaneuyrsmen“, werden punktgenau ausgeschaltet. Oft lässt sich damit die Sehschärfe stabilisieren und die Erkrankung zum Stillstand bringen. Wenn die gesamte Netzhaut unter Sauerstoffmangel und Ernährungsstörungen leidet, und die Veränderungen fortgeschrittene und zunehmende Ausmaße erreichen, kann nur noch eine flächenhafte Laserbestrahlung helfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn schon krankhafte Blutadern aufgrund von Sauerstoffmangel entstanden sind.
Die „Laserpankoagulation“ verwandelt großflächig fast funktionslose, abgestorbene und weniger wertvolle Teile der Netzhaut in Narben, die keinen Sauerstoff- und Nährstoffbedarf mehr haben. Das Sauerstoff- und Ernährungsangebot kann auf die zentralen und wertvollsten Netzhautanteile konzentriert und so deren Überlebenschancen und Funktionstüchtigkeit verbessert werden. Anschließend ist mit einer bleibenden Einschränkung des Gesichtsfeldes und eingeschränktem Sehvermögen bei Nacht zu rechnen. Ohne diese Maßnahmen droht jedoch völlige Erblindung.
Wenn die Krankheit in ihr Endstadium eintritt, und ist es nach einer Glaskörperblutung zu Narbenbildung und Netzhautablösung gekommen, kann die Lasertherapie alleine nicht mehr helfen. Durch eine Vitrektomie wird der blutgefüllte Glaskörper mitsamt der Narbenstränge operativ entfernt, und durch eine Spezialgasfüllung oder durch Silikonöl ersetzt, um ein sicheres Anliegen der Netzhaut zu erzielen. Aufgrund der Vorschäden kann nur ein Restsehvermögen erhalten werden, das eine Orientierung im Raum ermöglicht, jedoch kein Lesen mehr erlaubt. Alle Eingriffe erfordern eine sorgfältige Nachsorge und laufende weitere Überwachung.
Während die Lasertherapien und intraoculäre Injektionen von verschiedenen Augenärzten direkt in den Praxen vorgenommen werden, erfordert eine Vitrektomie zumeist eine stationäre Behandlung an spezialisierten operativen Zentren, zu der Sie Ihr Augenarzt weiterverweisen wird.






