Symbolbild Veränderungen der Augenstruktur

Bluthochdruck (Hypertonie)

Krankheitsbild

Hoher Blutdruck ist deshalb gefährlich, weil er unbemerkt und zunächst ohne Symptome zu verursachen, langsam zu Veränderungen an den kleinen und großen Blutgefäßen führt, die erst in den Spätstadien zu subjektiv wahrnehmbaren Störungen führen, und dann oftmals nicht mehr geheilt werden können. Die Blutadern verlieren ihre Elastizität, sie verhärten und verengen sich, die mangeldurchbluteten Organe entwickeln Schäden, die in Form eines Schlaganfalles oder Herzinfarktes tödlich sein können. Wichtig ist deshalb eine frühe Erkennung und konsequente Behandlung, um Gefäßschäden durch erhöhten Blutdruck zu vermeiden.

Die Netzhaut ist der einzige Teil des menschlichen Körpers, an dem die kleinen und kleinsten Gefäße direkt sichtbar sind. Hier können sie durch eine spezielle augenärztliche Untersuchung, die Netzhautspiegelung, beurteilt werden. Der Augenarzt stellt diese wichtige Information dem Hausarzt oder Internisten zur Verfügung.

Am Augenhintergrund lassen sich die blutdruckbedingten Schäden erkennen:

  • Verengung der Gefäße
  • Typische Veränderungen an den Kreuzungsstellen von Arterien und Venen, sogenannte Kreuzungszeichen
  • Veränderter Gefäßverlauf, anfänglich oft vermehrt geschlängelt, später eng und gestreckt
  • Gefäßwandverhärtung
  • Spätfolgen mit Strukturschäden
  • Blutungen
  • Gefäßverschluss
  • Fett- und Flüssigkeitsablagerungen in der Netzhaut

Vorsorge/Früherkennung

Konsultation beim Hausarzt/hausärztlichen Internisten, insbesondere bei familiärer Disposition.


Untersuchungsmethoden

Laserscanning-Ophthalmoskopie (LSO)

Ein diagnostisches bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Augenhintergrundes. Diese Methode ermöglicht eine hochauflösende ultrastrukturelle Bildgebung der Netzhaut, ohne dass eine medikamentöse Pupillenerweiterung erforderlich ist. Wichtige Anbieter von LSO (mit Weitwinkel- bzw. Ultraweitwinkelbildgebung) sind z.B: Eidon, Zeiss-meditec (Clarus) und Optos. Hier sind einige wichtige Punkte zur Laserscanning-Netzhautuntersuchung am Beispiel des Optomap-Gerätes, die Geräte anderer Hersteller bieten ähnliche Leistungen:

Vorteile:

  • Keine Pupillenerweiterung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden erfordert die SLO keine Pupillenerweiterung.
  • Fahrtauglichkeit bleibt erhalten: Die Untersuchung beeinträchtigt nicht die Fahrtüchtigkeit.
  • Kurze Untersuchungsdauer: Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.
  • Geringste Fehlerquote: Optomap hat die geringste Fehlerquote bei der Erkennung von Netzhautveränderungen im Vergleich zu anderen Methoden.
  • Ultra-Weitwinkel: Bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes können in einer einzigen Aufnahme betrachtet werden.
  • Klinisch validiert: In über 1000 klinischen Studien wurde die Wirksamkeit des Optomap-Geräts bestätigt.
  • Früherkennung: ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten oder Anomalien im hinteren Augenabschnitt.

Anwendungsgebiete:

  • Diabetes mellitus: Erkennung von Netzhautveränderungen im Zusammenhang mit Diabetes.
  • Arterieller Bluthochdruck: Auch Bluthochdruck kann am Auge sichtbar werden
  • Kurzsichtigkeit (Myopie): nützlich für Myopie-Patienten.
  • Medikamentöse Therapie: Bei Brustkrebs (Tamoxifen, Letrozol) oder rheumatoider Arthritis (Chloroquin).
  • Kontrolle nach Netzhaut-Operationen oder Laserbehandlungen.

Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie spielt eine herausragende Rolle als diagnostisches Verfahren, zur Verlaufskontrolle und zur Therapieplanung. Bei Vorsorgeuntersuchungen kann frühzeitig festgestellt werden, ob Sie an einer Erkrankung der Netzhaut leiden, um rechtzeitig Maßnahmen zur Erhaltung Ihrer Sehkraft zu ergreifen. Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.

(letzte Aktualisierung 08-05-2026)


Behandlung/Operation

Medikamentöse Einstellung des Blutdrucks nach Ausschluss möglicher organischer Ursachen und regelmäßige Kontrollen durch Hausarzt/hausärztlichen Internisten; regelmäßige Kontrollen des Augenhintergrundes zum Ausschluss von durch Bluthochdruck ausgelösten Gefäßveränderungen durch Augenhintergrundspiegelung, wobei die Bildgebung und Dokumentation (Fundusfotografie/Ultraweitwinkel-Laser-Scanning-Ophthalmoskopie) sinnvoll ist.

Bildgebung des Augenhintergrundes

Die Fotografie des Augenhintergrunds hat besonders zu Dokumentationszwecken große Bedeutung erlangt. Früher mussten Befunde des Augenhintergrunds zeichnerisch festgehalten werden, was mühsam und nicht sehr genau war. Bei der Fundusfotografie wird mit einer eigens dafür entwickelten Funduskamera ein Bild des Augenhintergrunds in einen Fotoapparat projiziert. Diese Aufnahmen geben ein sehr gutes Bild des gesamten zentralen Augenhintergrunds. Aufnahmen sind in verschiedenen Vergrößerungen möglich. So sind Ausschnitte des Augenhintergrunds in 50°, 30° oder 20° erhältlich. Aufnahmen können in Farbe, Schwarzweiß und mit zusätzlichen Spezialfiltern gemacht werden. Die Fotografie des Augenhintergrunds ist eine Selbstzahlerleistung.


Patientin bei der Fundusfotografie

Farbfoto des rechten Auges (Normalbefund) Das Bild zeigt den zentralen Augenhintergrund mit der etwas dunkler pigmentierten Netzhautmitte (Macula) – hier in der Mitte des Bildes gelegen – und dem Sehnervenkopf (Papille) mit den dort austretenden Netzhautgefäßen. 

Laserscanning-Ophthalmoskopie (LSO)

Ein diagnostisches bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Augenhintergrundes. Diese Methode ermöglicht eine hochauflösende ultrastrukturelle Bildgebung der Netzhaut, ohne dass eine medikamentöse Pupillenerweiterung erforderlich ist. Wichtige Anbieter von LSO (mit Weitwinkel- bzw. Ultraweitwinkelbildgebung) sind z.B: Eidon, Zeiss-meditec (Clarus) und Optos. Hier sind einige wichtige Punkte zur Laserscanning-Netzhautuntersuchung am Beispiel des Optomap-Gerätes, die Geräte anderer Hersteller bieten ähnliche Leistungen:

Vorteile:

  • Keine Pupillenerweiterung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden erfordert die SLO keine Pupillenerweiterung.
  • Fahrtauglichkeit bleibt erhalten: Die Untersuchung beeinträchtigt nicht die Fahrtüchtigkeit.
  • Kurze Untersuchungsdauer: Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.
  • Geringste Fehlerquote: Optomap hat die geringste Fehlerquote bei der Erkennung von Netzhautveränderungen im Vergleich zu anderen Methoden.
  • Ultra-Weitwinkel: Bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes können in einer einzigen Aufnahme betrachtet werden.
  • Klinisch validiert: In über 1000 klinischen Studien wurde die Wirksamkeit des Optomap-Geräts bestätigt.
  • Früherkennung: ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten oder Anomalien im hinteren Augenabschnitt.

Anwendungsgebiete:

  • Diabetes mellitus: Erkennung von Netzhautveränderungen im Zusammenhang mit Diabetes.
  • Arterieller Bluthochdruck: Auch Bluthochdruck kann am Auge sichtbar werden
  • Kurzsichtigkeit (Myopie): nützlich für Myopie-Patienten.
  • Medikamentöse Therapie: Bei Brustkrebs (Tamoxifen, Letrozol) oder rheumatoider Arthritis (Chloroquin).
  • Kontrolle nach Netzhaut-Operationen oder Laserbehandlungen.

Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie spielt eine herausragende Rolle als diagnostisches Verfahren, zur Verlaufskontrolle und zur Therapieplanung. Bei Vorsorgeuntersuchungen kann frühzeitig festgestellt werden, ob Sie an einer Erkrankung der Netzhaut leiden, um rechtzeitig Maßnahmen zur Erhaltung Ihrer Sehkraft zu ergreifen. Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.

(letzte Aktualisierung 08-05-2026)

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