Krankheitsbilder
Beide Formen der altersbedingten Maculadegeneration sind die häufigsten Ursachen gravierender Sehschärfenverluste im höheren Alter.
Trockene und feuchte Maculadegeneration (Degeneration der Netzhautmitte)
In den Endstadien ist Lesen, Nähen, das Erkennen von Gesichtern, auch die Unterscheidung des Essens auf dem Teller oft nicht mehr möglich. Eine vollständige Erblindung ist jedoch nicht zu befürchten, da Netzhautbereiche außerhalb des Zentrums nicht in den Krankheitsprozess einbezogen werden, wodurch die Orientierungsfähigkeit in bekannter Umgebung erhalten bleibt.
Die trockene altersbedingte Maculadegeneration verläuft langsam über Jahre hinweg. Oftmals bleibt Lesefähigkeit über lange Zeit erhalten.
Feuchte „exsudative“ altersbedingte Maculadegeneration
Die feuchte „exsudative“ altersbedingte Maculadegeneration hat meistens einen raschen Verlauf. Durch Blutung und Vernarbung geht die Sehschärfe innerhalb einiger Monate unwiederbringlich verloren. Sie ist im Gegensatz zur trockenen Verlaufsform eine aggressive Erkrankung, die meistens schnell zu gravierenden Einbussen an Sehschärfe führt. Meist geht die Lesefähigkeit am erkrankten Auge innerhalb weniger Monate verloren.
Die exsudative Erkrankungsform ist gekennzeichnet durch das Wachstum einer von Blutäderchen durchzogenen Membran, die sich unterhalb der Netzhaut entwickelt. Die kleinen Blutäderchen innerhalb dieser Membran sind undicht. Aus ihnen sickern Blut und Blutbestandteile in die Netzhaut. Durch diese Flüssigkeitsansammlung schwillt die Netzhaut an, ihre Oberfläche wird uneben, die Sehzellen werden auseinandergedrängt, die Reizverarbeitung wird gestört.
So entsteht das für die feuchte Erkrankungsform typische „Verzerrtsehen“, gerade Linien erscheinen wellig und ungleichmäßig. Neben dem schnellen Verlust an Sehschärfe können diese „Metamorphopsien“ außerordentlich unangenehm und störend sein. Im weiteren Krankheitsverlauf führen Blutungen in und unter die Netzhaut sowie die chronische Flüssigkeitsdurchtränkung zur Narbenbildung und zum völligen Funktionsverlust der Netzhautmitte.
Vorsorge/Früherkennung
Die Früherkennung durch regelmäßige augenärztliche Untersuchung und einfache Selbsttests (Amslerkarte) ist von großer Wichtigkeit. Etwa ab 50. Lebensjahr regelmäßige Netzhautkontrollen, insbesondere bei familiärer Disposition, ausgewogene Ernährung, Vermeidung von schädigenden Einflüssen (z.B. Nikotin), Netzhautspiegelung, heuzutage vorzugsweise mit Dokumentation durch moderne Bildgebung (Fundusfotografie/ Ultraweitwinkel-Laser-Scanning-Ophthalmoskopie), ggf. Nahrungsergänzung bei beginnender trockener AMD, Netzhautschichtaufnahmen (OCT).
Amslergittertest

Der Test mit dem Amslernetz dient der Selbstkontrolle des zentralen Gesichtsfeldes. Vor allem Maculaerkrankungen können damit oft erkannt und in ihrem Verlauf kontrolliert werden. Das Amslergitter hat eine Seitenlänge von 10 x10 cm. Aus 30-35 cm Abstand betrachtet entspricht jedes Quadrat einem Sehwinkel von 1°.
Führen Sie den Test folgendermaßen durch:
- Halten Sie einen Abstand zum Monitor oder dem ausgedruckten Amslernetz von etwa 30-35 cm ein.
- Tragen Sie Ihre Lesebrille und decken Sie ein Auge ab.
- Fixieren Sie mit dem offenen Auge den schwarzen Punkt im Zentrum der Gitterstruktur.
- Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.
Bei einem normalen Befund sind die im Zentrum nahe beim schwarzen Punkt liegenden Quadrate scharf, geradlinig und tiefschwarz. Zum Rand hin werden die Linien unschärfer. Verbiegungen oder Verzerrungen der Linien, das Fehlen von Quadraten oder ganzer Bereiche der Gitterstruktur deuten auf krankhafte Veränderungen am Augenhintergrund. Dann sollten Sie sich unbedingt baldmöglichst durch Ihren Augenarzt untersuchen lassen.
Augenspiegelung (Ophthalmoskopie)


Die wichtigste Untersuchung zum Ausschluss eines Glaukoms ist die Beurteilung des Sehnervs durch eine Spiegelung des Augenhintergrundes. An der Austrittsstelle des Sehnervs zum Gehirn können charakteristische Glaukomveränderungen schon früh festgestellt werden.
Die Spiegelung des Augenhintergrundes wird vom Augenarzt vorgenommen. Sie dient der Erkennung von Veränderungen im Inneren des Auges, insbesondere von Veränderungen an Glaskörper, Sehnerv und Netzhaut. Das Auge wird mit einer hellen Lichtquelle ausgeleuchtet und das Augeninnere über Lupensysteme mit unterschiedlicher Vergrößerung untersucht. Die Untersuchung wird heute meist als indirekte Spiegelung mit einem Binokularophthalmoskop durchgeführt, ist schmerzfrei und dauert wenige Minuten. Je nach Fragestellung kann es erforderlich sein, die Pupillen mit Augentropfen vorübergehend zu erweitern. Sollte eine Kontaktglasuntersuchung erforderlich sein, wird die Augenoberfläche kurzzeitig mit Augentropfen betäubt. Nach einer Pupillenerweiterung ist das Sehvermögen vorübergehend herabgesetzt. In dieser Zeit darf kein Fahrzeug gelenkt werden.
Der Sehnervenbefund sollte heute durch eine Bildgebung dokumentiert werden.
Die Augenspiegelung mit Kamera oder als Video-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.
Bildgebung des Augenhintergrundes
Die Fotografie des Augenhintergrunds hat besonders zu Dokumentationszwecken große Bedeutung erlangt. Früher mussten Befunde des Augenhintergrunds zeichnerisch festgehalten werden, was mühsam und nicht sehr genau war. Bei der Fundusfotografie wird mit einer eigens dafür entwickelten Funduskamera ein Bild des Augenhintergrunds in einen Fotoapparat projiziert. Diese Aufnahmen geben ein sehr gutes Bild des gesamten zentralen Augenhintergrunds. Aufnahmen sind in verschiedenen Vergrößerungen möglich. So sind Ausschnitte des Augenhintergrunds in 50°, 30° oder 20° erhältlich. Aufnahmen können in Farbe, Schwarzweiß und mit zusätzlichen Spezialfiltern gemacht werden. Die Fotografie des Augenhintergrunds ist eine Selbstzahlerleistung.
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| ![]() | Farbfoto des rechten Auges (Normalbefund) Das Bild zeigt den zentralen Augenhintergrund mit der etwas dunkler pigmentierten Netzhautmitte (Macula) – hier in der Mitte des Bildes gelegen – und dem Sehnervenkopf (Papille) mit den dort austretenden Netzhautgefäßen. |
Laserscanning-Ophthalmoskopie (LSO)
Ein diagnostisches bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Augenhintergrundes. Diese Methode ermöglicht eine hochauflösende ultrastrukturelle Bildgebung der Netzhaut, ohne dass eine medikamentöse Pupillenerweiterung erforderlich ist. Wichtige Anbieter von LSO (mit Weitwinkel- bzw. Ultraweitwinkelbildgebung) sind z.B: Eidon, Zeiss-meditec (Clarus) und Optos. Hier sind einige wichtige Punkte zur Laserscanning-Netzhautuntersuchung am Beispiel des Optomap-Gerätes, die Geräte anderer Hersteller bieten ähnliche Leistungen:
Vorteile:
- Keine Pupillenerweiterung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden erfordert die SLO keine Pupillenerweiterung.
- Fahrtauglichkeit bleibt erhalten: Die Untersuchung beeinträchtigt nicht die Fahrtüchtigkeit.
- Kurze Untersuchungsdauer: Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.
- Geringste Fehlerquote: Optomap hat die geringste Fehlerquote bei der Erkennung von Netzhautveränderungen im Vergleich zu anderen Methoden.
- Ultra-Weitwinkel: Bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes können in einer einzigen Aufnahme betrachtet werden.
- Klinisch validiert: In über 1000 klinischen Studien wurde die Wirksamkeit des Optomap-Geräts bestätigt.
- Früherkennung: ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten oder Anomalien im hinteren Augenabschnitt.
Anwendungsgebiete:
- Diabetes mellitus: Erkennung von Netzhautveränderungen im Zusammenhang mit Diabetes.
- Arterieller Bluthochdruck: Auch Bluthochdruck kann am Auge sichtbar werden
- Kurzsichtigkeit (Myopie): nützlich für Myopie-Patienten.
- Medikamentöse Therapie: Bei Brustkrebs (Tamoxifen, Letrozol) oder rheumatoider Arthritis (Chloroquin).
- Kontrolle nach Netzhaut-Operationen oder Laserbehandlungen.
Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie spielt eine herausragende Rolle als diagnostisches Verfahren, zur Verlaufskontrolle und zur Therapieplanung. Bei Vorsorgeuntersuchungen kann frühzeitig festgestellt werden, ob Sie an einer Erkrankung der Netzhaut leiden, um rechtzeitig Maßnahmen zur Erhaltung Ihrer Sehkraft zu ergreifen. Die Laser-Scanning-Ophthalmoskopie ist eine Selbstzahlerleistung.
(letzte Aktualisierung 08-05-2026)



Macula-Schichtaufnahme (Optische Kohärenz-Tomographie OCT der Macula), Sehgrube/Stelle des schärfsten Sehens
Bei dieser Untersuchung kann die Stärke des um die Sehgrube (Macula) liegenden Ganglienzellkomplexes bestimmt werden. Im Rahmen einer Früherkennung/Vorsorge Selbstzahlerleistung, bei Verlaufskontrollen unter Therapie bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), diabetischem Macula-Ödem (DMÖ) oder Gefäßverschluss Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Untersuchungsmethoden
Fluoreszenzangiografie
Die Fluoreszenzangiografie erlaubt eine sehr viel genauere Untersuchung des Gefäßsystems des Augenhintergrunds als die normale Fundusfotografie. Der Patient erhält eine Injektion mit 10 ml 10%-igem Fluoreszeinnatrium in eine Vene. Mit der Funduskamera werden dann im Sekundentakt Bilder des Augenhintergrunds in Schwarzweißtechnik gemacht.
Durch eine Kombination verschiedener Filter ist es möglich die farbstoffgefüllten Gefäße des Augenhintergrunds in verschiedenen Füllungsstadien darzustellen. 8 bis 20 Sekunden nach der Injektion strömt der Farbstoff in die Aderhaut ein. Ca. 2 Sekunden später stellen sich die Arterien dar (arterielle Phase) daran schließt sich die arteriovenöse Phase an und schließlich die venöse Phase.
Mit der Fluoreszenzangiografie lassen sich Veränderungen der Durchblutung und des Gefäßsystems am Augenhintergrund hervorragend erkennen, wie sie nach Gefäßverschlüssen der Netzhaut und bei der Zuckerkrankheit vorkommen. Auch Gefäßanomalien und Gefäßneubildungen lassen sich wesentlich sicherer erkennen. Damit ist die Entscheidung für eine eventuell erforderliche Laserbehandlung der Netzhaut sicherer zu treffen.
Undichte Stellen der Netzhautgefäße mit der umgebenden Schwellung der Netzhaut stellen sich sehr gut dar. Auch in der Erkennung von Gefäßneubildungen der Aderhaut im Rahmen der altersabhängigen Maculadegeneration ist die Fluoreszenzangiografie erforderlich. Nur mit dieser Technik kann über eine eventuell mögliche spezielle Lasertherapie oder medikamentöse Behandlung entschieden werden.



Behandlung/Operation
Behandlung Maculadegeneration
Sowohl bei trockener als auch bei feuchter Maculopathie werden diätetische Maßnahme empfohlen. Eine gute Sonnenschutzbrille evt. mit „Blaufilter“ trägt ebenfalls zum Schutz der Netzhaut bei.
Weitere therapeutische Maßnahmen sind der Behandlung der feuchten Form vorbehalten. Als Mittel der Wahl gelten zur Zeit die Gabe von Medikamenten in den Glaskörper. Sie hemmen das Wachstum von Membranen, die durch Blut-und Flüssigkeitsaustritt die Netzhaut zerstören.
Zur Zeit werden drei Substanzen dieser Art angewendet. Es handelt sich bei diesen Wirkstoffen um Antikörper gegen den Gefäßwachstumsfaktor. Die Medikamente Lucentis®, Eylea®, Vabysmo® und nach Ablauf von Patentschutz sog. Biosimilars sind für die Behandlung zugelassen, während das Mittel Avastin®, welches ebenfalls gute Ergebinisse zeigt, keine Zulassung [off-label use] hat.
Lassen Sie sich beraten. Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen übernommen.
(Eine weitere Behandlung erfolgt über verschiedene Lasertherapieverfahren, netzhautchirurgische Eingriffe und medikamentöse Behandlung in Form von Tabletten befinden sich noch in der Erprobungsphase.)
Behandlungsmethoden, die die Erkrankung heilen oder sicher aufhalten könnten, gibt es bis heute nicht. Ziel der Behandlung ist die Verlangsamung des Krankheitsprozesses, in günstigen Fällen kann man einen Stillstand der Erkrankung erreichen. Bei der aggressiven exsudativen Verlaufsform hat eine Behandlung die besten Erfolgschancen, wenn sie in den Anfangsstadien der Erkrankung einsetzt.
Nur in Ausnahmefällen wird eine Heilung mit Wiedergewinn der vollen Sehfunktion möglich sein. Wenn eine Behandlung anschlägt, kann erhofft werden, eine Stabilisierung auf dem bestehenden Niveau oder zumindest eine deutliche Verlangsamung des Krankheitsverlaufs zu erreichen.
An allgemeinen Maßnahmen empfiehlt sich der vollständige Verzicht auf das Rauchen und eine vitaminreiche Ernährung (Obst, Gemüse). Ob spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die insbesondere Lutein in Kombination mit Vitaminen und Spurenelementen enthalten, eine noch weitergehende Abschirmung der empfindlichen Maculastrukturen bewirken können, ist bis heute nicht sicher geklärt.
Alle anderen Behandlungsmethoden zielen auf eine Zerstörung bzw. Entfernung der krankhaften Membran. Um hierfür das bestmögliche Behandlungsverfahren auswählen zu können, ist eine spezielle Untersuchung der Netzhaut unverzichtbar, die erkennen lässt, in welche Schichten die Membran eingewachsen ist und ob möglicherweise weitere, im Rahmen der normalen Untersuchung für den Augenarzt unsichtbare, Membrananteile vorhanden sind.
Diese Erkenntnisse liefert die Fluoreszenzangiografie.
![]() Exsudative Maculadegeneration mit Membran und feiner Blutsichel. | ![]() Die Fluoreszenzangiograpfie zeigt in ihrer ersten Phase die farbstoffgefüllten Arterien der Netzhaut sowie die hellweiß leuchtende mit Farbstoff sichtbar gemachte krankhafte Membran. | ![]() Nach etwa 20 min ist der Farbstoff aus den gesunden Blutadern wieder weitgehend abgeflossen, die Farbstoffmenge in der Membran hat jedoch zugenommen. |
Zusätzliche Informationen liefert die OCT-Untersuchung (optische Kohärenztomographie): OCT-Befunde
Je nach Größe und Lokalisation der Membran können unterschiedliche Behandlungsmethoden vorteilhaft sein:
Klassische Laserbehandlung mit „heißem“ Laserstrahl
Die krankhafte Membran wird durch einen Laserstrahl erhitzt und zerstört. Dabei werden auch die Seh- und Nervenzellen mit erfasst und gehen zugrunde. Es bleibt eine inaktive Narbe. Der krankhafte Prozess ist gestoppt, aber um den Preis des Verlustes funktionstüchtiger Zellen. Die klassische Lasertherapie mit einem heißen Laserstrahl eignet sich deshalb in der Regel nur für Membranen, die das unmittelbare Zentrum der Netzhaut nicht mit einbeziehen.
Photodynamische Therapie (PDT) (nur noch in Ausnahmefällen)
Ein neu entwickeltes Medikament wird über eine Infusion in eine Armvene eingespritzt. Dieses Medikament lagert sich bevorzugt an den kleinen Blutadern der krankhaften Membran an und wird hier stark konzentriert. Nach einer definierten Einwirkungszeit wird es mit einem speziellen hierfür entwickelten "kalten" Laser durch kurzdauernde Laserbestrahlung in eine wirksame Form umgewandelt, die die krankhafte Membran zerstört. Die umgebenden Zellen werden geschont, so dass selbst bei Behandlung von Membranen im unmittelbaren Zentrum der Netzhaut nicht, wie bei der klassischen Lasertherapie, mit Narben und Sehschärfenverlust gerechnet werden muss.
Bis zum endgültigen Verschluss der Membran muss die Behandlung in etwa 3-monatigen Abständen möglicherweise bis zu 6 mal wiederholt werden. Ein Nachteil des Verfahrens ist sein hoher Preis, der von den gesetzlichen Krankenkassen nur in einem Teil der Fälle übernommen wird. In welchen Situationen das Verfahren eingesetzt werden kann, kann durch die Fluoreszenzangiografie unterschieden werden. Ihr Augenarzt wird Sie beraten.
Intravitreale Injektion (IVOM)
Das Ziel der Behandlung der feuchten Maculadegeneration liegt darin die falschen Blutgefäße,die sich im Gewebe der Netzhaut entwickelt haben, zu zerstören. Zur Zeit werden drei Substanzen eingesetzt: Lucentis®, Eylea®, Vabysmo® und Avastin® (nicht zugelassen [off-label-use]). Ihr Augenarzt wird mit Ihnen besprechen welches Medikament eingesetzt wird. Die Dauer der Therapie richtet sich nach dem Krankheitsverlauf.
Operative Verfahren (nur noch selten)
Bei den operativen Verfahren wird die Membran im Rahmen eines komplizierten mikrochirurgischen Eingriffs unter der Netzhaut herausgezogen (Membranextraktion). Die Verfahren sind noch nicht als Routineeingriffe geeignet und können nur an speziell ausgerüsteten operativen Zentren mit besonders ausgebildeten Operateuren vorgenommen werden. Gleiches gilt für die Macularotation. Dabei wird die Membran operativ entfernt, die gesamte Netzhaut abgelöst und im Auge so gedreht und verschoben, dass die wertvolle Macula auf eine neue gesunde Unterlage zu liegen kommt. Meistens sind hier noch Folgeoperationen erforderlich.
(letzte Aktualisierung 18-05-2026)











